Mothers*, Warriors and Poets

Text: HSB, Foto: Ferdinando Iannone

Wie steht’s um Carearbeit in der Kunstbranche?

Erziehende – egal ob Frau oder Mann – ziehen oft den Kürzeren, wenn es darum geht, freischaffende, künstlerische Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Die Schau „Mothers*, Warriors and Poets“, die im September im Kunstverein Wagenhalle zu sehen ist, rückt diese Problematik in den Fokus.

Gleichzeitig Elternteil und KünstlerIn sein, das sorgt für eine ganz besondere Dynamik, wie acht internationale KünstlerInnen und AktivistInnen beweisen: In Performance- und Video-Formaten entsteht eine Vielfalt an Perspektiven auf das Thema Carearbeit in der Kunst, die beim zugehörigen Diskursprogramm zur Ausstellung am 11.9. ab 14 Uhr weiter ausgebaut wird.

 „Wir möchten die allgemeine gesellschaftliche Situation aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und auch das Publikum mit einbeziehen“, betont Marie Lienhardt, Teil des  dreiköpfigen Initiatorinnen-Teams. Und so ist jede und jeder eingeladen, beim Open Mic am Tag der Eröffnung seine Gedanken kundzutun. 

 

Mothers*, Warriors and Poets [10.-19.9., Kunstverein Wagenhalle, Innerer Nordbahnhof 1, S-Nord, Mo-Fr 16-19, Sa+So 12-18 Uhr, www.mothers-warriors-and-poets.net, Eröffnung: 10.9. 17 Uhr]

Dieser Artikel ist aus LIFT 09/21

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