Jahresrückblick 2019

Stuttgart-Highlights von Stadt-Redakteurin Susanne Veil

Nachhaltigkeits-App Kuleana

Der Stuttgarter Student Johannes Seitz  hat eine App entwickelt und programmiert, die auf schlaue Art und Weise zu nachhaltigerem Einkaufsverhalten verlocken soll. Sie erlaubt sozusagen, sich selbst zu überlisten. In der App kann man Produkte über ihren Barcode einscannen. Alles was zu einem umweltfreundlichen und ressourcenschonenderen Konsumverhalten beiträgt, wie fair-trade Produkte oder Bahn-Tickets, gibt sogenannte Helden-Punkte. Seinen Punktestand kann man dann mit Freundinnen und Freunden teilen und sich so gegenseitig anspornen. Ganz schon clever, oder?

[www.kuleana.app]

 

Die Tübingerstraße bekommt als Fahrradstraße Gesellschaft

Es gibt einige Gründe, warum sich Stuttgart in seinen Bemühungen für eine radfreundliche Infrastruktur schwerer tut, als andere Städte – für Straßen mit 15 Prozent Steigung kann keiner was. Umso schöner ist es, dass die Tübinger Straße als ausgewiesene Fahrradstraße 2019 eine Verlängerung durch die Eberhardstraße bekommen hat. So macht Radeln durch die Innenstadt, vom Marien- bis zum Charlottenplatz richtig Freude.

Die Nachfrage ist da, das zeigt die Fahrradzählstelle auf der König-Karls-Brücke über den Neckar. Hier wird Ende 2019 für das gesamte Jahr die Millionenmarke an RadfahrerInnen angepeilt. Stand Mitte Dezember haben 999.330 RadlerInnen die Brücke passiert. [www.stuttgart.de/fahrradzaehlstellen]

 

Bunter Gemeinderat

Stuttgart hat im Frühling 2019 mit einer Wahlbeteiligung von 57,6 Prozent einen neuen Gemeinderat gewählt – damit lag die Wahlbeteiligung gut 10 Prozentpunkte über der von 2014. Der Gemeinderat ist so bunt ausgefallen, wie noch nie: Ganze 14 Gruppierungen und Parteien entscheiden nun für uns in der Stadtpolitik mit. Unter den 60 gewählten Stadträten und Stadträtinnen sind 25 Neuzugänge. Erstmals sind mit je einem Sitz auch Die Partei, die Gruppe „Kein Fahrverbot“ und die Tierschutzpartei vertreten.

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