The Masked Singer in der Stuttgart-Edition: welcher Promi steckt in welchem Kostüm?

The Masked Stuttgarter

Der Panda

Beim Panda denken die Fans natürlich gleich an Rapper Cro mit seiner Maske. Und dann tritt der gemütlichste aller „Masked Stuttgarter“ auch noch mit dem Cro-Song „Papa schüttelt seinen Kopf“ auf – die Performance anno 2020 wirkt zwar deutlich behäbiger als früher, aber hey, wir werden alle nicht jünger. Zu einfach oder doppelte Finte? Obwohl er ansonsten natürlich streng seine Maske aufbehält, wurde der Panda auch schon mal mit großer öffentlicher Aufregung ohne gesichtet ­­– da war die Tüte mit den M&Ms wohl einfach zu verlockend...

Der Sandsack

Gut was einstecken muss er schon, aber wenn man es geschafft hat, im wahrsten Sinne des Wortes aus Sand Gold zu machen, kriegt man halt viel Gegenwind. Der kann einem Sandsack nicht viel anhaben, schon gar nicht, wenn er mit einer so durchweg positiven Gutwetterstimmung gesegnet ist und das Konzept mit dem kleinkörnigen Gestein halt auch einfach aufgeht: This Boy is fame.

Der Liebling der regionalen Medienberichterstattung poppt überall auf: Werbeanzeigen, Modestrecken, Titelseiten und Insta-Feeds. Und er singt dabei fürs Publikum – was auch sonst – Britneys „Piece of me“.

Die Werbetafel

Was hat acht Beine und krallt sich alles, was ihm ins Netz geht? Nein, keine Spinne – es sind die da, die hinter der Tafel stehen! Die versuchen sich bei ihrem Song für „The Masked Stuttgarter“ etwas windschief an „Kauf mich“ von den Toten Hosen. Solange die Kasse stimmt, sind die VIPs im WSV ihrer Karriere schließlich so ziemlich für alles i.A.u.f.R. zu haben – dann verbleiben sie auch gerne MfG.

Die Rose

„Bed of Roses“, singt die Stuttgarterin und wirft bei ihrem Song nur so um sich mit den roten Blüten. Wird schon den richtigen treffen, hofft sie – aber eigentlich singt sie vor allem für die Person, die sie am meisten liebt: sich selbst.

Zwar ist sie mit ihren 1,56 Metern kaum größer als ein Rosenbusch, auf ihren Selfies bei Insta übt sie allerdings schon seit Langem für den ganz großen Auftritt. Und da jede Rose einmal verwelkt, lernt sie bereits alles über die Flora im australischen Dschungel, falls es sie dorthin als nächstes verschlägt.

Das Lebkuchenherz

Ohne hier jetzt gleich ein Fass aufzumachen: Im diesem Jahr war für das Lebkuchenherz das Glas wohl eher halbleer – das kann nicht mal eine Schaumkrone kaschieren. Während 200.000 Göckele erleichtert aufatmen, weil sie ganz bleiben duften, brach das Herz der Stuttgarterin entzwei. Normalerweise kann sie sich vor Gästen aus ganz Stuttgart und halb Europa kaum retten, in diesem Jahr schunkelt sie jedoch einsam und allein zu Celine Dions „My heart will go on“ und hofft, dass Hopfen und Malz für 2021 noch nicht verloren sind.

Kleiner Hint: Welcher Name reimt sich eigentlich auf Herz?

Der Flamingo

Es gibt ja Hunde, die jagen ihren eigenen Schwanz. Der Flamingo dagegen macht Yoga, um irgendwie eine Körperhaltung zu finden, von der aus er sich selbst betrachten kann. Vergeblich allerdings, darum bleiben ihm nur das Selfie und seine Message von einer besseren Welt.

Weil dieses Jahr aber schon deutlich radikalere Veganer hervorgebracht hat, kaufen wir dem Flamingo mit den Sportlerwaden Michael Jacksons „Heal the world“ aber gerne ab. Die Stadionwurst können wir uns allerdings trotzdem nicht verkneifen.

Illustrationen: Paulina Eichhorn, Texte: Frank Rudkoffsky, Petra Xayaphoum

Lösungen

Panda: Landesvater Winfried Kretschmann • Der Sandsack: Der Künstler Tim Bengel • Die Werbetafel: Die Fantastischen Vier • Die Rose: Die aktuelle "Bachelorette" Melissa Damila • Das Lebkuchenherz: Wasen-Festwirtin Sonja Merz • Der Flamingo: Ex-VfB-Profi Timo Hildebrand 

Dieser Artikel ist aus LIFT 12/20

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