Lutherstadt Wittenberg, Sachsen. Eine ostdeutsche Kleinstadt zwischen Berlin und Leipzig. Und bisher hauptsächlich bekannt für ihren Namensgeber Martin Luther. Das könnte sich bald ändern. Der Grund: ein 20-jähriger Musiker, der als Nachwuchshoffnung am deutschen Musikhimmel gilt.
Denn obwohl Jassin Awadallah erst im September letzten Jahres die Debüt-EP „Kinder können fies sein“ unter seinem Künstlernamen Jassin veröffentlichte, hat er in nicht mal einem Jahr eine beachtliche Karriere hingelegt: Ein Feature mit Trettmann, den er Ende des Jahres auf Tour begleitete und Voract-Slots bei aktuellen Hit-KünstlerInnen wie Soho Bani, Apsilon, Rin & Schmyt, Ennio und Paula Hartmann, die erste eigene Tour. Und jetzt sein Debütalbum. „Arsenalplatz“ heißt die Platte, benannt nach dem Marktplatz in Wittenberg, an dem sich große Teile von Jassins Heranwachsen abspielten: „Es hat schnell in meinem Kopf Klick gemacht, das Album so zu nennen, weil es darin so viel um das Aufwachsen in der Kleinstadt geht.“

