Ein Park für die Tonne

Kübelpflanzen statt Miniwald auf dem Parkhaus

Während andere Städte bereits grüne Oasen schaffen, die das Stadtklima verbessern, hinkt Stuttgart bei der Umsetzung von Pocket Parks hinterher. Trotz zugesagter Mittel und zahlreicher Ideen verzögert sich die Realisierung.

Foto: Ronny Schönebaum

New York hat eine ganze Menge davon, Athen inzwischen acht. Bochum hat vier, Heilbronn drei, Pforzheim immerhin einen. Und Stuttgart? Steckt noch in der Konzipierungsphase. Aktuell ist von der „dicht begrünten Fläche“ fast nichts zu sehen. Pocket Parks sind in der Stadt- und Landschaftsplanung eine Art Trendthema, das durch den menschengemachten Klimawandel vor allem in zugebauten Städten eine neue Aktualität bekommen hat.

Solche Miniparks auf ungenutzten Restflächen, überdimensionierten Verkehrsinseln oder auch auf Shopping Mall- oder Parkhausdächern können nicht nur zu beliebten grünen Mittags-, After Work- oder Nachbarschaftstreffs werden, sondern auch für Abkühlung zwischen zunehmend überhitzten Asphalt-, Glas- und Beton-Sammelsurien sorgen.

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