Jazzopen 2024

Wenig Jazz aber open: Kostenlose Highlights

Das Jazzopen ist zurück und während die Festivalpässe und viele große Einzelevents bereits ausverkauft sind gibt es ein großes Angebot an kostenlosen kleinen Konzerten. LIFT fasst die Highlights zusammen.

Foto: Bettina Meister

Das Jazz Open ist zurück und während die Festivalpässe und viele große Einzelevents wie Lenny Kravitz, Sting, Herbert Grönemeyer,  Marcus Miller und Richard Bona bereits ausverkauft sind – oder zu teuer für den kleinen Geldbeutel – gibt es ein großes Angebot an kostenlosen kleinen Konzerten. LIFT fasst die Highlights zusammen.

Talya, born and raised in Stuttgart, macht melancholische Popmusik mit viel Gefühl und Herzschmerz. Sie vermittelt in ihren Songs Hoffnung und Wärme und fühlt sich inspiriert von Künstlerinnen wie Billie Eilish und Lizzy McAlpine. Und das hört man: So wirkt ihre Stimme sanft und verletzlich und gleichzeitig ausdrucksstark – genau wie bei ihren US-Vorbildern. Und dabei schafft es auch Talya, durch traurige Gitarrensongs und Klavierballaden viel Emotion rüberzubringen.

[18.7. 17 Uhr, Musikpavillion, Schlossplatz, S-Mitte]

Noir de Soul ist HipHop aus Stuttgart und trotzdem multikulturell: Produzent und Rapper Two Point Owe kommt aus Südafrika, Trompeter Robert Giegling aus Deutschland, Keyboarder Jerome Dupont aus Frankreich und Bassist Terrance Rhodes sowie Schlagzeuger Clarence Everett aus den USA. Dabei kreieren sie ihre soulige Musik durch das Sampling von Songs. Was dabei herauskommt ist HipHop gemischt mit ganz viel Soul, Jazz und Würze.

[21.7. 16 Uhr, Musikpavillion, Schlossplatz, S-Mitte]

Verträumter Indie-Rock à la Holly Humberstone: Das ist Brockhoff aus Hamburg. Als Inspiration gibt die 23-Jährige unter anderem The Cardigans und Snail Mail sowie Soccer Mommy an. Wie das klingt? Authentisch, leicht rockig und vielversprechend. Nicht umsonst wird die Musikerin zu den erfolgreichsten Export-Acts der deutschen Indie-Szene gezählt.

[25.7. 21 Uhr, Stadtpalais, Konrad-Adenauer-Str. 2, S-Mitte]

Die in Berlin lebende Alternative und R’n‘B Künstlerin Mulay hat es sich zur Aufgabe gemacht, düstere Momente künstlerisch aufzuarbeiten, indem sie die Grenzen von richtig und falsch hinterfragt. Genau darum dreht sich auch ihre aktuelle EP „Antracyte“, die tabuisierte Themen wie Verrat, Schuld und Selbstzerstörung aber auch Selbstermächtigung behandelt. Sie möchte dabei ihre Songs mehrdimensional mit Musik, Film, Tanz und Live-Performances darstellen. Ein Muss für Fans von FKA Twigs, SZA und Sevdaliza.

[26.7. 21 Uhr, Stadtpalais, Konrad-Adenauer-Str. 2, S-Mitte]

Ava Vegas ist Party, gemischt mit 70er Jahre Vibes, garniert mit Pop. Die Sängerin ist auf Ibiza aufgewachsen und nahm die Elektromusik der dortigen Partyszene als Inspiration ihrer heutigen Popmusik. Beeinflusst von den Elektro-Clubs der spanischen Insel zog es sie in die deutsche Hauptstadt – Hochburg des Technos – wo sie mit Künstlern wie Johannes Weber von Jungstötter und Drangsals Max Gruber zusammenarbeitete. Ihre träumerischen Pop-Balladen, kombiniert mit ihrer tiefen Stimme, kreieren eine ganz eigene Welt.

[27.7. 21 Uhr, Stadtpalais, Konrad-Adenauer-Str. 2, S-Mitte]

 

Jazzopen 2024 [18.-29.7., versch. Orte in S-Mitte, www.jazzopen.com]

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