Aus für den Echaz. Hafen in Reutlingen?

Eine neue Straßenbahntrasse könnte das Aus für das Open-Air-Gelände des Franz. K bedeuten

Die Reutlinger Open-Air-Stätte Echaz. Hafen steht vor dem möglichen Aus. Was die Stadt damit zu tun hat und wie für den Erhalt gekämpft wird.

Foto: Franz K.

Reutlingen, Baden-Württemberg. Die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Reutlingen, gehört zur Metropolregion Stuttgart und ist in den Top Ten der größten Städte im Ländle. Größe und Lage führen – ähnlich wie im Kessel – zu einem hohen Verkehrsaufkommen, welches die Stadt durch öffentliche Verkehrsmittel reduzieren möchte.

Das neueste Projekt: die Stadtbahn des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, die von Tübingen bis zur Schwäbischen Alb führen und durch die Reutlinger Innenstadt verlaufen soll. Ein gutes Projekt, gäbe es da nicht ein Problem: Eine der drei möglichen Varianten würde an der Kulturstätte Franz. K vorbeiführen und somit das angeschlossene Open-Air-Gelände, den Echaz. Hafen, bedrohen. „Diese Mobilitätswende ist super und wir haben uns klar für sie ausgesprochen, denn sie ist wichtig für Reutlingen und den Tourismus“, erzählt Laura Haitz, die für das Marketing, sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Franz. K zuständig ist. „Aber dabei mit dem Versuch, unser Open-Air-Gelände zu behalten. Denn das ist nicht nur unsere Spielstätte, sondern für ganz Reutlingen relevant, weil es einfach eine Strahlkraft hat, auch überregional.“

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