Willkommen im winterlichen Wunderland

Ausflüge in den Schnee

Märchenhafte Ausblicke, Ruinen-Charme, Rodel-Spass und Panorama-Aussicht – bei diesen Spaziergängen und Ausflügen hat man gute Aussichten auf Schnee und ein traumhaftes Winterwunderland.

Märchen-Wanderung

Zwei Menschen auf einer Bank, die über eine Schneelandschaft blicken
Traufgang Schneewalzer, Foto: Albstadt Tourismus

Rund um Albstadt führen Wanderwege direkt ins Schneegestöber. Jana Bombarding, von der Tourist-Information Albstadt, empfiehlt den Traufgang Schneewalzer [www.traufgaenge.de/Premiumwanderwege-Traufgaenge/Premium-Winterwanderweg-Schneewalzer-in-Albstadt]. Er ist mit einer Länge von fünf Kilometern perfekt für einen Nachmittagsausflug, je nach Kondition schafft man ihn durchschnittlich in zweieinhalb Stunden. Der Wanderweg lockt mit dem Heersberg, von dem aus man eine grandiose Aussicht auf das verschneite Tal hat. Der Rundweg beginnt am Parkplatz Heersberg auf einer Höhe von knapp 900 Metern – eine gute Grundlage für eine schneereiche Wanderung.

Ein Pärchen, das ein Selfie in einer Winterlandschaft macht
Traufgang Wintermärchen, Foto: Albstadt Tourismus

Auch der Traufgang Wintermärchen [www.traufgaenge.de/Premiumwanderwege-Traufgaenge/Premium-Winterwanderweg-Wintermaerchen-in-Albstadt] lädt zum Rundwandern ein. Er beginnt am Parkplatz Stocken. Spaziergänger brauchen für die 7,4 Kilometer etwa zweieinhalb Stunden und der Marsch wird belohnt: Es bietet sich ein wunderbarer Blick auf die Burg Hohenzollern, die verschneiten Wacholderheiden und den Raichbergturm. Die märchenhafte Atmosphäre versetzt einen sofort in Winterstimmung. Genau wie den Schneewalzer begeht man diese Wanderung am besten zwischen Dezember und Februar.

Ruinen-Charme

Ausblick auf Berg
Ruine Rosenstein, Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Der Rundweg zur Ruine Rosenstein [www.tourismus.ostalbkreis.de] bietet einen winterlichen Ausblick auf das nahegelegene Dorf Heubach. Horst Sattler, von der Tourist-Info Ostalbkreis, kennt sich aus: „Die Ruine Rosenstein ist auf jeden Fall eine gute Idee, besonders wenn man weite Fernblicke mag.“ Mit 17 Kilometern ist die Tour eine echte Herausforderung. Gestartet wird am Dorfhaus im Ort Bartholomä. Der Rundweg führt nach Westen über den Brunnenfeldweg bis zum Bärenberg. Ab dort folgt man der Beschilderung Bärenbergweg und erfreut sich an der Aussicht aufs schneebedeckte Heubach im Tal, die Ruine Rosenstein und die Lauterburg. Wer abkürzen möchte, kann auch nur die Ruine Rosenstein besteigen und sein Auto am Parkplatz „Locher“  nahe Heubach abstellen. So werden die Ruine und die Aussicht ins Tal trotzdem zum Highlight und die Route zehn Kilometer kürzer.

Schneebedeckter Felsen
Wental, Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Eine weitere Möglichkeit, die Ostalb im Winter zu erkunden, ist eine Tour durch das berühmte Wental. Man beginnt und endet auf dem Wanderparkplatz Wental, von wo aus man über den Wentallehrpfad das Tal erkundet. Der Weg ist mit 14 Kilometern zwar lang, aber leicht zu meistern. Außerdem warten spannende Höhepunkte wie das Felsenmeer darauf, bestaunt zu werden.

Panorama-Aussicht

Nordschwarzwald, Foto: Ulrike Klumpp/Baisersbronn Touristik

Ein weiterer Schnee-Garant ist der Nordschwarzwald. Zwischen November und März hat man hier gute Chancen auf die volle Winter-Pracht Süddeutschlands. Michael Gilg vom Schwarzwald-Tourismus-Büro, empfiehlt eine Tour durch das winterliche Murgtal [www.schwarzwald-tourismus.info/touren/schoene-aussichten-ins-winterliche-murgtal] mit Panorama-Aussichten. Aber Obacht: Sie ist mit einer Länge von knapp zehn Kilometern und 256 Höhenmetern nicht zu unterschätzen. Drei Stunden dauert der Weg insgesamt. Vom kleinen Ort Heselbach geht’s über die Grundwaldhütte bis zur Heselbacher Hütte, von wo aus man einen tollen Blick über das obere Murgtal hat. Am Ende erreicht man die Haltestelle Röt – praktisch für Ausflügler, die mit den Öffis unterwegs sind.

Winterlandschaft im Norschwarzwald
Nordschwarzwald, Foto: Ulrike Klumpp Baiersbronn Touristik

Wer das schöne Tonbachtal [www.schwarzwald-tourismus.info/touren/zur-wanderhuette-sattelei-und-rund-um-den-rinkenberg] von oben sehen möchte, steigt stattdessen vom Wanderinformationszentrum in Baiersbronn aus zur Wanderhütte Sattelei auf und kommt während der etwas mehr als acht Kilometer langen Tour am Raufelsen, dem Rinkenteich und schließlich dem Rinkenturm vorbei, von wo aus das Tonbachtal in seiner winterlichen Pracht zu sehen ist.

Rodel-Spaß

Blick auf das winterliche Kloster St. Peter im Hochschwarzwald
Kloster St. Peter, Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Wen es in die Ferne zieht, sollte einen Ausflug in den Hochschwarzwald machen. Auf die Wanderer wartet hier der vier Kilometer lange Panoramaweg, der rund um das malerische Klosterdorf St. Peter [www.hochschwarzwald.de/Touren-im-Hochschwarzwald/Rund-um-das-malerische-Klosterdorf-St.Peter] führt. Vom Parkplatz Rossweiher aus läuft man den Hohackerweg mit Blick auf das Ibental und die umliegenden Schwarzwaldhöfe entlang. Den Rest des Weges folgt man dem wildromantischen Elzmattenbach zurück zum Parkplatz.

Winterlandschaftt
Hochschwarzwald – Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Eine weitere Möglichkeit, den winterlichen Hochschwarzwald zu erkunden, bietet sich ganz in der Nähe, im Ortskern des Nachbarortes St. Märgen [www.hochschwarzwald.de/Touren-im-Hochschwarzwald/Auf-winterlichen-Spuren-zur-Rankmuehle]. Von dort aus geht es über weitläufige Felder bis zur Ränkemühle, wo man die Aussicht auf St. Märgen und die Schwarzwaldberge genießen kann. Am Vogelhof kann schließlich jeder, der einen Schlitten eingepackt hat, den Weg über die Rodelbahn am Pfisterwald nach unten rodeln.

Wem die Tour mit drei Kilometern zu kurz ist, der biegt am Vogelhof in Richtung Thurner ab und kann weitere acht Kilometer kristallklare Luft inklusive Aussicht auskosten.

Texte: Julia Mähl

Dieser Artikel ist aus LIFT 01/21

<< Zurück zur Übersicht

...