LIFT hat getestet

Bona’me

Bona’me
Text: Isabel Mayer, Foto: Ronny Schönebaum
Raritäten
Stuttgart-West
Schlossstr. 70
Öffnungszeiten Mo-Fr 11.30-0, Sa-So 10-0 Uhr
Kartenzahlung Mo-Fr 11.30-22, Sa 10-22 Uhr
Schloss-/Johannesstraße

An der Lage kann die Pleite des Vapianos nicht gelegen haben: Das Bona’me, das kürzlich im ehemaligen System-Italiener am Berliner Platz eröffnet hat, ist  an diesem frühen Dienstagabend jedenfalls proppenvoll. Nur an der Küche gibt’s noch einen Platz für uns. Den nehmen wir auch – trotz enormem Geräuschpegel.

Wie im Vapiano wird hier das Selbstbedienungskonzept gefahren und hinter der Glasscheibe gekocht – du isst, was du siehst. Beyti, Manti, Pide und Salate werden am Touch-Screen bestellt und wandern in hohem Tempo über den Tresen.

Nur wenige Minuten später surrt unser Buzzer. Die Vorspeisenplatte mit acht verschiedenen Meze für  11,90 Euro – darunter Aufstriche, Couscous und Sucuk – ist abwechslungsreich und würzig.

Ebenso geht’s weiter: Der Ayran (0,4 l, € 3,90) kommt gut salzig daher. Das türkische Getränk Sherbet mit Rosenblättern und Granatapfelkernen (0,3 l, € 3,90) wird im hübschen Kupferbecher serviert.

Highlight des Abends sind aber die Hauptspeisen: Sowohl die Beyti (Hackfleisch gerollt in dünnem Fladenbrot) für 11,90 Euro, als auch die Manti (mit Käse gefüllte Teigtaschen) für 9,90 Euro schwimmen in einer Mischung aus Joghurtsoße, Tomatensud und Peperoni-Minz-Öl.

Einen Tick mehr Schärfe hätten wir vertragen, trotzdem überzeugt die Küche der Systemgastro mit erstaunlich viel Authentizität.

Good to know Es gibt derzeit weder eine Telefonnummer noch Online-Reservierungen.

Essen ●●●●
Service ●●●●
Ambiente ●●●

 

● dürftig      ●● geht so      ●●● solide     ●●●● super     ●●●●● besser geht’s nicht
Dieser Gastrotest ist aus LIFT 11/21

Schlossstr. 70
Stuttgart
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