Wie man es sich in den eigenen vier Wänden erträglich macht

Kampf dem Lagerkoller

Alle Veranstaltungen auf Eis gelegt, die Bars und Kneipen haben zu, der soziale Kontakt muss minimiert werden – kein Grund durchzudrehen: Wir zeigen, wie man sich zu Hause sinnvoll beschäftigen kann. Das meiste macht sogar richtig Laune.

Tipps von Isabell Krautberger

Foto: Ronny Schönebaum

Isabell Krautberger ist LIFT-Autorin und betreibt nebenher ihren Kinder- und Reiseblog www.stadtmama-unter wegs.com. Damit der Lagerkoller während Corona nicht über die Familie hereinbricht, hat sie ein paar gute Tipps.

Foto: Mekrmar

Bei Sonnenschein nutzen wir das gute Wetter, um die ersten Blumen in diesem Frühjahr zu pflücken. Wir sammeln sie, geben sie in die Blätterpresse und kleben sie sobald sie trocken sind in ein Buch. Gemeinsam beschriften und bemalen wir die Seiten und gestalten so unser erstes Herbarium. Natürlich lassen sich die Pflanzen auch gut in Büchern pressen.

In der Wohnung verzieren wir aktuell jeden Tag unsere Fenster neu. Die Kinder lieben es, die Scheiben zu bemalen. Das machen wir nicht mit klassischen Fingerfarben, sondern mit den Fenstermalstiften von Stabilo Woody 3 in 1. Der Vorteil: Es gibt kein Gekleckse und die Farben gehen leicht von den Scheiben ab – das schont die Nerven der Eltern.

Thema Ausmisten: Schon lange habe ich das Gefühl, viel zu viele Dinge im Haus zu haben, die wir nicht brauchen. Dinge, die nur im Weg rum liegen, immer wieder neu verstaut und doch nicht gebraucht werden. Egal, ob Kleidung, Probe-päckchen aus der Kosmetikabteilung oder Spielsachen: Jetzt ist genug Zeit dafür da, sich Dinge anzuschauen und abzuwägen, ob man sie wirklich braucht oder nicht.

Abends im Bett lese ich gerade den sechsten Teil der Krimiserie „Ein Fall für Sebastian Bergmann“. Der Schweden-Krimi Die Opfer, die man bringt von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt hat es mir wie die Vorgänger-Bände sofort angetan. Das Buch ist spannend und überraschend und die einzelnen Erzählstränge alle für sich interessant. Wer die Bücher noch nicht kennt, hat jetzt vielleicht Zeit gleich alle sechs Bände zu verschlingen.

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