Wie man es sich in den eigenen vier Wänden erträglich macht

Kampf dem Lagerkoller

Alle Veranstaltungen auf Eis gelegt, die Bars und Kneipen haben zu, der soziale Kontakt muss minimiert werden – kein Grund durchzudrehen: Wir zeigen, wie man sich zu Hause sinnvoll beschäftigen kann. Das meiste macht sogar richtig Laune.

Tipps von Anja Roloff

LIFT-Grafikerin und Mama Anja Roloff betreibt nebenher noch ihren Näh-Blog www.aennisews.de. Wenn man aber mit Kind und Kegel zu Hause feststeckt, ist nicht viel mit Filigranarbeit. Für solche Fälle hat sie ein paar einfache Bastelanleitungen parat.

Fotos: Anja Roloff

T-Rex

Wir brauchen: Wäscheklammer, Tonpapier, Schere, Klebstoff, optional: ein Wackelauge

 

1. Bei der T-Rex-Schablone habe ich es mir einfach gemacht und die Umrisse von einer Vorlage aus dem Internet abgezeichnet, besonders Kreative zeichnen ihr eigenes Tier. Ein durchgehendes Grinsen teilt das Tier in zwei Schnitteile: Einer mit Körper und Oberkiefer, der andere ist der Unterkiefer. Beim Zuschneiden des Unterkiefers etwas Platz für die Klebestelle lassen.

2. Je nach Tierart muss noch ein Gebiss her. Bei unserem T-Rex sind es spitze, furchteinflößende Reißzähne, die aus weißem Papier zugeschnitten werden.

3. Wenn alle Einzelteile ausgeschnitten sind, werden die Zähne auf die entsprechenden Kieferteile geklebt.

4. Nun hat die Wäscheklammer ihren großen Auftritt. Um die richtige Klebestelle zu ermitteln, habe ich die Teile zuerst ohne Klebstoff auf der Klammer positioniert und dann den oberen Körperteil als ers-tes an der oberen Klammerhälfte befestigt. Nach kurzer Trocknungszeit kommt dann der Unterkiefer dran.

5. Wackelaugen-Zeit! Diese können auch durch einen weißen und einen schwarzen Papierkreis oder ein gemaltes Auge ersetzt werden.

Fotos: Anja Roloff

Rennzirkus

Wir brauchen: Legosteine, davon mindestens zwei mit Rädern und Luftballons

 

1. Autos bauen. Wie genau die Autos aussehen, bleibt der Phantasie der Fahrzeugdesigner überlassen, lediglich ein Baustein mit Aussparung sollte verbaut werden, um den Luftballon einzufädeln. Man kann das Spektakel auch um Zuschauerbühne und Co. erweitern.

2. Wer sich auf die Autos selbst konzentrieren will, ist schnell fertig und kann direkt zum Rennen übergehen. Luftballon aufpusten, zuhalten und das Auto zum Rennen bereit stellen. Auf die Plätze, fertig, los!

 

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