LIFT hat getestet

Malo

Malo
Text: Petra Xayaphoum, Foto: Ronny Schönebaum
Edel
Stuttgart-Mitte
Eichstr. 7
0711/24 85 25 10
Öffnungszeiten Mo-Do 11-1, Fr+Sa 11-3 Uhr
Kartenzahlung Mo-So 11-22 Uhr
Rathaus

Vorneweg: Für das Techno-Schlager-Geballer (wir sagen nur Techhouse-Remix von „Er gehört zu mir“) im neuen Malo hinterm Stuttgarter Rathaus sind wir an einem Donnerstagabend nicht bereit (und werden es auch nie sein). Davon abgesehen, dass sie viel zu laut ist, will die Mucke auch so überhaupt nicht in das stylische, durchdesignte und mit unzähligen Grünpflanzen ausgestattete Restaurant passen.

Entgegen der zahlreichen Google-Rezensionen ist der Service heute aber tadellos: Innerhalb kurzer Zeit haben wir einen Malo Spritz (0,4 l, € 8,50) und die Vorspeisen auf dem Tisch.

Vom Beef Tatar hätten wir uns bei 18 Euro ein bisschen mehr erwartet – vom Trüffel im Trüffeldip ist nichts zu schmecken – dafür ist die „Schwäbische Burrata“ für 12 Euro ein Volltreffer: ein cremiges Träumchen zwischen Grillgemüse, Wiesenkräuter-Pes-to und Perlen von schwarzem Knoblauch.

Der vier Stunden sous-vide-gegarte Kalbstafelspitz (€ 26,-) wird ungeschnitten am Stück serviert, ist aber zart und kommt an feiner Meerrettichsoße und knackigem Gemüse daher. Der saftige Spinat-Trockentomaten-Knödel für ebenso saftige 20 Euro ruht mit Wurzelgemüsesalat in einer aromatischen Morchelrahmsoße. Dazu gibt’s ein Glas elegant-fruchtigen Grauburgunder vom badischen Weingut Alexander Laible für sagenhafte 11 Euro. Teurer Spaß.

Good to know Veganes wird auf Nachfrage zubereitet.

Essen ●●●●
Service ●●●●
Ambiente ●●●●

 

● dürftig      ●● geht so      ●●● solide     ●●●● super     ●●●●● besser geht’s nicht
Dieser Gastrotest ist aus LIFT 11/21

Eichstr. 7
Stuttgart
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