LIFT hat getestet

Ramen Kurose

Ramen Kurose
Text: Isabel Mayer, Foto: Ronny Schönebaum
Neu
Asiatisch
Stuttgart-Feuerbach
Wilhelm-Geiger-Platz 6
Öffnungszeiten Mo-Fr 11-14+17-21 Uhr

Vom Feuersee nach Feuerbach: Die Stuttgarter Ramenbar Kurose hat am Wilhelm-Geiger-Platz einen zweiten Standort eröffnet. Drin ist es hell und geräumig, wir werden freundlich begrüßt und haben schon wenige Minuten nach der Bestellung unsere Vorspeisen auf dem Tisch: Die Takoyaki, mit Oktopus gefüllte Teigbällchen (€ 5,20), sind frisch ausgebacken und traditionell mit hauchdünn geraspelten Flocken vom getrockneten Bonito-Fisch garniert – so muss das.

Die vier vegetarischen Gyoza für 5,90 Euro erscheinen uns zwar etwas teuer, sind aber gut gewürzt und abwechslungsreich gefüllt. Am meisten überraschen uns allerdings die fermentierten Senfblätter namens Takana (€ 3,80). Die Kombination aus süß, scharf und salzig schmeckt man nicht alle Tage, und dann auch noch ausgewogen – klasse!

Ran an die Suppenschüssel: Die Ramen-Nudeln sind weich und doch bissfest, Toppings wie Frühlingszwiebeln und Ingwer sorgen für Frische. Die Brühe der „Rising Sun“ (€ 13,50) auf Basis von Sesampaste punktet mit einer angenehmen Schärfe. Die Schweinebrühe der traditionellen Tonkotsu Ramen (€ 11,80) ist intensiv und schwer. Einzig das Schweinefleisch-Chashu könnte ein wenig saftiger und dicker sein.

Good to know Reservierungen werden nicht entgegengenommen.  

Essen ●●●●
Service ●●●●●
Ambiente ●●●

 

● dürftig      ●● geht so      ●●● solide     ●●●● super     ●●●●● besser geht’s nicht
Dieser Gastrotest ist aus LIFT 08/21

Wilhelm-Geiger-Platz 6
Stuttgart
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