LIFT hat getestet

Varo

Varo
Text: Vivian Mewes, Foto: Kier in Sight/unsplash.com
Neu
Cafés
Stuttgart-West
Forststr. 167
Öffnungszeiten Mo-Fr ab 9 Uhr

Hier ist einiges anders: Brote mit Avocado heißen Fotzelschnitten, Eier sind Yaya und genaue Öffnungszeiten gibt es nicht. Das Café Varo im Stuttgarter Westen lockt mit hipper Einrichtung im Industrie-Charme. Schade, dass uns der unwirsche Chef keine Fotos machen lässt.

Zur Einstimmung empfiehlt uns der Kellner Pampelle Spritz, obwohl der nicht auf der Karte steht. Bis auf den Grapefruit-Likör wird er zubereitet wie Apérol Spritz, ist aber frischer, fruchtiger und haut mit 8,90 Euro für 0,4 Liter auch rein. Genauso das edle Aqua Monaco Wässerchen (0,75 l, € 6,90).

Zum Essen ordern wir die Tapas-Platte „Von ällem Ebbes“ für Zwei (€ 29,50). Und die hält, was sie verspricht: Schinken und Salami vom Schwäbisch-Hällischen Land-schwein, Hartkäse aus einer schwäbischen Dorfkäserei, riesige Oliven, selbstgemachtes Griebenschmalz, Blutwurst, Silberzwiebeln, gebratene Chorizo, eingelegte Tomaten, frittierter Fisch auf Pesto verde und selbstgemachtes Auberginen-Mousse – alles sehr schmackhaft und im Nu mit Bauernbrot verputzt.

Dazu gibt’s einen aromatischen, trockenen Sauvignon Blanc von Portillio aus Argentinien (0,2 l, € 5,10) und einen kräftigen Grauburgunder vom rheinhessischen Weingut Hillview (0,2 l, € 5,10), die beide wunderbar mit den Tapas harmonieren.

Good to know Was vom Mittagstisch übrig bleibt, gibt’s auch abends noch zum selben Preis.

Essen ●●●●
Service ●●●●
Ambiente ●●●

● dürftig      ●● geht so      ●●● solide     ●●●● super     ●●●●● besser geht’s nicht
Dieser Gastrotest ist aus LIFT 04/22

Forststr. 167
Stuttgart
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