LIFT präsentiert: Konzert | So 26.02. | 20:00 | LKA | S-Wangen
Von vielen geliebt, von einigen aber auch nie verstanden: Kettcar gehört zu den einflussreichsten deutschen Indie-Bands der Nullerjahre. Sänger Marcus Wiebusch prägt die nationale Musikszene darüber hinaus als Mitbegründer des Hamburger Labels Grand Hotel van Cleef. LIFT-Autor Moritz Drung spricht mit ihm über die neue Platte „Zwischen den Runden“.
Lift: Der Song „Schrilles, buntes Hamburg“ verteilt einige Fäuste an die Stadt Hamburg bezüglich der Rolle von Kunst in der Gesellschaft. Hast du Visionen wie man etwas ändern könnte?
Wiebusch: Künstler sollten politisch anders bewertet werden: Dass Kunst nicht so en passant mitgenommen wird, sondern dass man ihre Wichtigkeit anerkennt und Musikschaffende nicht wie einen dreibeinigen Hund behandelt.
Lift: Euer letztes Album transportierte eine Verweigerungshaltung. Auf „Zwischen den Runden“ ist jetzt viel mehr Licht.
Wiebusch: Es war damals ein Bedürfnis innerhalb der Band, sich mit neoliberalen Zumutungen auseinanderzusetzen: Burnout, Überforderung - sehr düster. Jetzt haben wir mit der größtmöglichen Offenheit ein neues gemacht.

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Liebe Leserin, lieber Leser,
diese Woche ist keine leichte. Erst stellen wir fröhlichen Racker unseren nagelneuen Schräggastroführer für Stuttgart in einer woodstockartigen Lesung vor. Fast alle sind da, die Menge tobt, weswegen wir uns schon in den Vorruhestand verabschieden wollen – besser wird's nicht mehr...
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