Ausstellung | Fr 24.02. | Württembergischer Kunstverein | S-Mitte
Zugegeben, die Arbeiten des spanischen Künstlers Pedro G. Romero sind eine intellektuelle Herausforderung. Sein neuestes Projekt „Archivo F.X.“ beschäftigt sich mit von Grund auf Gegensätzlichem, ungeahnten Verbindungen und „der Idee der Aktivierung“.
„Romero hat ein Archiv geschaffen, in dem die einzelnen Elemente frei sind und miteinander agieren können“, gibt Iris Dressler, Direktorin des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart, eine erste Erklärung. Inhaltlich basieren die Akten auf dem spanischen Ikonoklasmus der 1930er Jahre und damit mit der Zerstörung heiliger Bilder oder Denkmäler aus dem Christentum. Diese Bilder werden dann neu interpretiert.
Romero selbst bezeichnet diese Arbeiten als „etwas zwischen Dokumentation und Tanz“. So trifft eine Maschine, die ein Heiligenbild auf Fünf-Cent-Stücke druckt, mit Schriftsteller George Bataille zusammen, ein Gedicht Hugo Balls wird von einem Flamencosänger neu interpretiert oder in einer Serie von Fotografien wird dokumentiert, wie aus Kirchenglocken Waffen hergestellt werden. „Durch die vielen Bezugspunkte kann man Archivo F.X. intellektuell, als auch emotional erleben“, so Dressler. Ein Glück also für uns Otto-Normal-Besucher.
x Ausstellungsdauer: 11.02.-29.04., Di-So 11-18, Mi 11-20 Uhr

Ein Jahr LIFT für nur 22 Euro. Und dazu erhalten Sie ein Exemplar des ganz neuen Buches „Schräggastroführer Stuttgart". Viel Spaß damit und gute Reise!
Liebe Leserin, lieber Leser,
diese Woche ist keine leichte. Erst stellen wir fröhlichen Racker unseren nagelneuen Schräggastroführer für Stuttgart in einer woodstockartigen Lesung vor. Fast alle sind da, die Menge tobt, weswegen wir uns schon in den Vorruhestand verabschieden wollen – besser wird's nicht mehr...
Mehr im LIFT-Newsletter.