Jute-Tee

Foto: Ronny Schönebaum
Neu Fair
Feinkost & Genuss
Uni Hohenheim
Stuttgart-Plieningen
Schloss Hohenheim 1

Ursprünglich wollten die Hohenheimer Studenten Julian Kofler (Foto), Mizanur Rahman und Julian Börner Jute als Verpackungsmaterialien einsetzen und nachhaltige Taschen produzieren – echte Jutebeutel also, nicht aus Baumwolle wie sonst üblich. Bei einem gemeinsamen Besuch in Bangladesch im Frühjahr 2016 wurde das Trio dann auf einen Tee eingeladen – und schon war eine neue Idee geboren: Warum nicht Tee herstellen aus den kleinen Jute-Blättern, die sich nicht als Fasern eignen? 

„Selbst Rahman, der in Bangladesch aufgewachsen ist, wusste nicht, dass Juteblätter in ländlichen Regionen als Tee aufgegossen werden“, verrät Kofler. Der Tee ist dank des hohen Gehalts an Eisen und Kalium gesund, der Export stellt für die Bauern zudem eine zweite einträgliche Einnahmequelle dar. 

Im Moment läuft eine Feldstudie, ob der Anbau auch außerhalb der Saison möglich ist. Die Uni Hohenheim zumindest ist so überzeugt von dem Tee, dass sie ihn in den Uni-Shop aufnahm; in einigen Weltläden in der Region ist er ebenfalls erhältlich.

www.jute-tee.de

www.uni-hohenheim.de/uni-shop

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